Monthly Archives

Februar 2013

Easy Peasy Frühstück Hauptgerichte Vegan Wednesday

Vegan Wednesday #20

28. Februar 2013

Nach fast hundertjähriger Abstinenz heißt es heute wieder VEGAN WEDNESDAY!! Endlich, Leute, ich hab’s geschafft. Und damit ihr für die letzten verpassten Mittwochs-Essen entlohnt werdet, hab ich mir gestern extra viel Mühe gegeben und 3 leckere & fix zubereitete Gerichte gezaubert :D

Gesammelt wird diese Woche bei Carola von twoodledrum & falls ihr jetzt gar nicht wisst, was auf euch zukommt, hier geht’s zum Vegan-Wednesday-Erklär-Bär.

Frühstück

Cha-Cha-Chia-Frühstück hieß es gestern mal wieder. Kürzlich entdeckte ich nämlich auf einem meiner Lieblings-Blogs Detoxinista, dass man Chia-Pudding auch kurzerhand in den Mixer werfen kann und somit jeglichen „Froschleich“ (heute erst bei La Veganeé gelesen, grandios!!) & übergebliebene Körnchen los wird. Zurück bleibt dann nur ein weicher, sahniger Pudding, der natürlich wieder nach Lust und Laune verfeinert werden kann. Zurzeit mag ich es aber ganz klassisch & pur (also ohne Kakao) mit Erdbeeren, Bananen und rohen Kakaonibs (Uhlala, ganz was abgedrehtes!).

Smooth Chia-Pudding
3EL Chia-Samen
250ml Pflanzenmilch
1EL Ahornsirup
1/2TL Vanilleextrakt

Alles in den Mixer und über Nacht im Kühlschrank quellen lassen. Juten Morgen!

Mittagessen

Meine Lunch-Box war heute voll gepackt mit Kichererbsenwraps, die ich kurzerhand und aus Mangel an Vollkorntortillias im Einzelhandel selbst hergestellt habe. Das geht erstaunlich einfach, auch wenn ich meine ideale Crepes-Schwenk-Handbewegung noch finden muss. Zusammengerollt sieht aber zum Glück keiner, dass die Teigfladen nicht wirklich rund geworden sind ;) (Gefunden habe ich das Rezept bei Vera von la vie de la vera.) Da ich zu Kichererbsen am liebsten mit Sesam kombiniere, wurden die Tortillas mit einer schnellen Sesamsoße (Tahini, Wasser, Kreuzkümmel, Knoblauch, Zitronensaft sowie Salz&Pfeffer), Spinat, Paprika & Tomaten gefüllt. Natürlich kann man sich bei der Füllung auch noch viel mehr austoben, aber dafür war mein Kühlschrank zu leer. Aus dem restlichen Baby-Spinat hab ich noch einen Mini-Salat mit Cranberries & Mandeln gebastelt.

Snack

Zwischendurch gab’s ne kleine Nuss-Frucht-Mischung aus Pistazien, Goji-Beeren, Mandeln & Erdnüssen, zusammen mit einer Orange optimal gegen den Nachmittagsduchhänger.

Abendessen

Gebraten wurden Sesam-Tofu-Sticks (soooo guuut!!) nach dem Rezept von illith (runvegan), allerdings hab ich den Tofu vorher mit etwas Olivenöl, Apfelessig & Soja-Soße mariniert und im Anschluss mit Maismehl statt Weizenmehl verkleidet, das macht das ganze dann auch noch glutenfrei. Dazu gab’s Quinoa sowie gedämpften Brokkoli & rote Möhren. Die sehen nämlich nicht nur schick aus, sondern schmecken auch lecker süß und intensiv möööhrig :D

Und was gab’s bei euch zu futtern?

Easy Peasy

Dienstagssüß – Zitronenküchlein

26. Februar 2013

Sauer macht ja bekanntlich lustig, und ganz ehrlich, bei diesem Wetter ist ’sauer‘ jetzt mal mehr als nötig :)  Nach gefühlten 8 Tagen Dauerschnee gibt’s im vermaledeiten Jena seit gestern Dauernebel, herrlich. Ach ja, wenn man sich nicht übers Wetter aufregen könnte, dann hätte man ja auch gar nichts im Leben :D

Um dem miesen Winter jetzt den letzten Rest zu geben, und den hoffentlich bald herannahenden Frühling zu begrüßen, empfehle ich euch einfach mal eins dieser kleinen Zitronenküchlein, sie vertreiben nämlich sowohl Hunger, als auch Sorgen – und machen lustig.. spätestens in 3 Tagen :)

Das Rezept ist fix gemacht, also ideal für den kurzfristigen Omi-Besuch.

Zirtronenküchlein
(für 2 kleine Kuchenformen 14cm oder eine kleine Kastenbackform)

3EL Zitronensaft, frisch gepresst
2EL Zitronenabrieb (Zitronenschale muss für den Verzehr geeignet sein!)
150ml Sprudelwasser
1/2TL Vanilleextrakt
1EL Apfelessig
5EL Pflanzenöl, z.B. Rapsöl oder Kokosöl (geschmolzen)

200g Mehl, z.B. Dinkelvollkorn oder Weizenmehl Type 550
1TL Backnatron
150g Rohrzucker

1. 1-2 Zitronen abreiben und auspressen. Denn Zitronensaft zusammen mit dem Abrieb, dem Wasser, Vanilleextrakt, Apfelessig & Pflanzenöl in eine Schüssel geben und verrühren.
2. Mehl, Natron & Rohrzucker in einer extra Schüssel mischen. Die flüssigen Zutaten zu den trockenen geben und zu einem glatten Teig verarbeiten.
3. Teig in Kuchenform/en füllen und im Ofen bei 180°C ca. 25min backen.

Glasur
Puderzucker & Zitronensaft so vermischen, dass eine zähflüssige Masse entsteht und über den kalten! Kuchen streichen. Mit Pistazien dekorieren und ab dafür!!

Brrrrzzzz… sauer.
3 Tage später.
Und Juli so „Yeah!“.


YEAH – mein 100. Artikel & die 40.000 Aufrufe wurden heute auch von euch geknackt♥ Verdammt, und was poste ich, einen Zitronenkuchen, pff. Leute, das wird nachgeholt! Mit Sonnenlicht & großem Lutscher-Gewinnspiel!! Aber die Dankesküsschen bekommt ihr schon heute! ♥Fühlt euch also virtuell geküsst & umarmt.

Brot & Brötchen Cookies

Happy Banana Bread Day – keksiges Bananenbrot (mehlfrei)

23. Februar 2013

Happy Banana Bread Day!!!
Was? Bananenbrot-Tag? Jep, heute am 23.02.2013 feiert man in den USA das Bananenbrot :) Nachdem ich schon den „Pancake Day“ (Shrove Tuesday, dem Dienstag vor Aschermittwoch – am 12.02.) verpasst habe, wollte ich heute mal auf den Zug aufspringen und euch ein leckeres Bananenbrotrezept präsentieren. Da ich aber kein wirklicher Fan des riesigen Kastenbrots bin, was für meinen Fall immer nur am ersten Tag wirklich gut schmeckt, dachte ich, mache ich einfach Cookies draus. Wer mag denn bitte keine Cookies :D Und richtig bananenbrotig sind sie auch geworden, also keine steinharten Kekse, sondern softe, „chewy“ Cookies. In diesem Sinne Happy Banana Bread Cookie Day!!!

Bananenbrot Cookies
(für 9 Stück)

40g Haferflocken, zarte oder kernige
3EL Erdnussbutter
1 Banane, mittelgroß & zermatscht
1 Leinsamen-Ei (1EL gemahlene Leinsamen + 2EL warmes Wasser, verrühren & mind. 5min quellen lassen)
1/2TL Backnatron
1/2TL Backpulver
1TL Zimt
1 Prise Salz

für den Bananenbrot-Effekt: Schokoladenchips & gehackte Walnüsse

1. Leinsamen-Ei vorbereiten.
2. Alle Zutaten in einer Schüssel miteinander verrühren.
3. 9 kleine Häufchen auf einem, mit Backpapier ausgelegten Backblech formen.
4. Die Cookies bei 175°C ca. 12min backen.
5. Backblech aus dem Ofen nehmen und die Kekse darauf abkühlen lassen.
6. Nach 5min die Kekse vorsichtig auf ein Gitter transportieren und komplett auskühlen lassen.

Nun noch ein Glas gekühlte Nussmilch schnappen, eintauchen & genießen :)

Nicht nur das heute Bananenbrot-Tag ist (oh man, wie oft hab ich das jetzt schon geschrieben), nein, auch der erste offizielle GAME OF THRONES Trailer zur 3. Staffel ist heute Nacht ausgestrahlt worden. EEEEENDDDLICHH!!! Für alle, die es verpasst haben: Nachholen!! Und keine Sorge, es wird eigentlich nichts verraten oder vorweggenommen, dafür bekommt man gleich Herzklopfen und „shaky hands“ bei der ganzen Vorfreude. Am 31.03.2013 heißt es also wieder „Winter is coming.“

Wer bis dahin noch auf der Suche nach schicken, neuen Serien ist, der findet vielleicht in meinem TV-Show Guide ein paar Schätzchen :)

Hauptgerichte

Wohlfühlessen – Spinat-Tofu-Frittata

21. Februar 2013

Brr. Was für eine Kälte. Ja, ich weiß, gleich im ersten Satz über das Wetter zu schimpfen, schickt sich nicht :D aber ich hatte heute einen furchtbar nervigen, nass-kalten Tag & möchte mich am liebsten nur noch ins Bett verkriechen. Doch nichts da, dieser Blogartikel wil geschrieben werden. Eigentlich sollte an dieser Stelle auch ein neuer „Vegan Wednesday“-Post auf euch warten, nur leider sind mir gestern gar keine Fotos gelungen und so muss ich euch auf nächste Woche vertrösten, obwohl ich mich schon soo auf euer Feedback zu einer super leckeren & fast neuen Frühstücksidee gefreut habe. Aber so ist es eben manchmal.

Dafür gibt’s heute ein wärmendes & sättigendes Gericht für genau diese eklig-kalten Wintertage – Tofu-Frittata. Lange habe ich gedacht so eine Frittata, ein italienisches Omelett, lässt sich auf gar keinen Fall veganisieren, aber Google belehrte mich eines besseren.

Spinat-Tofu-Frittata
inspiriert durch Rezeptefuchs
(für eine große Pfanne)

3 mittelgroße Kartoffeln
200g Spinat, tiefgekühlt
1/2 Zwiebel
1 große Tomate

300g Tofu
3EL Speisestärke
2EL Pflanzenmargarine, z.B. Alsan
4EL Hefeflocken
1/2TL Zwiebelpulver
1/2TL Knoblauchpulver
1/2TL Kurkuma
Salz&Pfeffer

1. In einer Küchenmaschine oder mit einem Pürierstab Tofu, Speisestärke, Pflanzenmargarine, Hefeflocken, Zwiebel- & Knoblauchpulver sowie Kurkuma zu einer glatten Masse verarbeiten. Wenn diese zu trocken ist etwas Wasser hinzugeben und weiter pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
2. Kartoffeln schälen, in Scheiben schneiden & in Salzwasser bissfest kochen.
3. Den Spinat auftauen.
4. Die Zwiebel hacken und in einer Pfanne mit etwas Kokosöl glasig braten. Spinat und Kartoffeln hinzufügen und ein paar Minuten mit braten.
5. Die Tofu-Masse mit in die Pfanne geben und alle Zutaten gut vermengen, flach drücken und 5-7min backen lassen. Währenddessen die Tomate in Scheiben schneiden und die Frittata damit verzieren.
6. Die FEUERFESTE Pfanne im Anschluss bei 200°C ca. 10min backen lassen bis die Oberfläche leicht gebräunt ist.
7. Wichtig!! Die Pfanne aus dem Ofen nehmen und komplett auskühlen lassen. Erst, wenn die Frittata kalt ist, ist sie auch schnittfest.

♥ Eigentlich wird eine Frittata kalt gegessen, ihr könnt sie aber nach dem Abkühlen kurz in der Mikrowelle aufwärmen (damit sie euch auch wärmt). Sie behält dann trotzdem ihre Form.

Guten Appetit!!

Ich mumpel mich jetzt mit einer heißen Schokolade unter meine Bettdecke und schau mir die zweite Staffel von Girls (toll!!!) an. Habt noch einen feinen Abend, ihr Lieben♥

*den Salat gab’s im Übrigen gestern Abend – einfacher Blattsalat mit Orangenstücken, Cranberries, gebratenem Räuchertofu & gerösteten Sonnenblumenkernen. Mhmmm…

Desserts & Süßigkeiten Snacks

Vegane Proteinriegel – selbstgemachte Müsliriegel

18. Februar 2013

Ja, es ist passiert. Ich habe mich wieder meinen sportlichen Aktivitäten hingegeben. Seit Freitag heißt es „Sport frei!“ & „oh, du gesunder Grünkohlsalat„. Warum das Ganze? Nunja, der Sommer ruft & dieses Jahr kann ich zum ersten Mal auch mit meinem Blog dabei sein & euch ein paar schicke, themenbezogene Rezepte vorstellen, dass sorgt natürlich auch für die Extraportion an Motivation. Aber keine Sorge, richtig ausarten wird das ganze Sportgedöhns nicht, ich werde euch trotzdem weiter das ein oder andere süße Törtchen unterjubeln, und euch auch nicht mit meinen sportlichen Meisterleistungen der letzten Wochen langweilen :) Vielmehr missbrauche ich mein kleines Blog-Kätzchen für ein paar kohlenhydratarme Rezeptideen, vor allem, wenn es um das Abendessen geht. Auch werde ich hier und da mal ein sportliches Youtube-Video posten (keine Sorge, keins von mir, ich Bewegungslegastheniker). Ein bisschen „back to the roots“, falls jemand noch meine ersten Blogeinträge kennt :)

Heute soll’s aber erst mal noch nicht so knifflig werden & wir starten mit ein paar schnell gemachten Proteinriegeln. Zusammen schmeißen könnt ihr hier fast alles, was ihr an coolen Nuss-, Frucht- & Getreidezutaten im Haus habt, ganz ähnlich wie bei meinem Müslirezept. Für die Extraportion an Eiweiß sorgt dann euer Proteinpulver, das ihr anstatt Mehl (oder was auch immer man sonst in selbst gemachte Müsliriegel rein macht). Mein Eiweißpulver ist von Sunwarrior und besteht nicht aus Soja-Protein sondern wird aus Reis gewonnen, und ist somit auch für Allergiker (Soja, Gluten etc.) geeignet.

Wie funktioniert das Ganze nun?

Ihr nehmt euch ’ne große Schüssel und geb dort zuerst 200g kernige Haferflocken hinein. Haferflocken sollten immer eure Basis sein, da sie gegenüber anderen Getreidearten (jep, Quinoa ist kein Getreide, sondern ein Korn) einen sehr hohen Eiweiß-, Ballaststoff- & Mineralstoffgehalt ausweist und den Blutzucker reguliert. Ab hier könnt ihr dann frei wählen, welche Zutaten ihr als Nächstes rein werfen wollt. Ich hab mich für getrocknete Cranberries, grob gehackte Mandeln, ungesüßte Kokosflocken & gehackte 80% Schokolade entschieden. Dazu kommen dann 2 Scoops Proteinpulver (das sind 2 dieser Löffel, die mit dem Pulver kommen, alternativ ungefähr 40g) & eine Prise Zimt. Alles schön vermischen und eine zweite Schüssel bereitstellen. In dieser Schüssel ca. 2-3 gehäufte EL Erdnussmus (Erdnussbutter ohne Zusatz von Zucker, Sirup, Öl etc., einfach nur aus 100% Erdnuss), 1/2 TL Vanilleextrakt, 125ml Pflanzenmilch & 2-3 EL Agavendicksaft (wer schon gezuckerte Cranberries verwendet, kann hier 1EL weniger Süße nehmen). Gut verrühren und zu den trockenen Zutaten geben. Auch das schön vermischen und in eine mit Frischhaltefolie ausgelegte Dose, Backform oder whatever drücken & für mindestens 2 Stunden, aber am besten über Nacht im Kühlschrank verschwinden lassen. Danach könnt ihr den großen Pflasterstein in kleine, müsliriegelähnliche Formen schneiden. Im Kühlschrank aufbewahrt sollten sie euch dann mindesten 4-5 Tage halten.

Perfekt als Snack zwischen den Mahlzeiten oder nach einem Workout (Wichtig: innerhalb von 30min nach Ende des Sportprogramms verspeisen.) Probiert’s einfach mal aus :)