Desserts & Süßigkeiten Eiscreme I Foods Süße Sonntagsgrüße

Süße Sonntagsgrüße: Chunky Monkey NICECREAM

28. Juni 2015
ChunkyMonkeyNiceCream (1 von 2)

Nicecream – schon tausend Mal gehört und doch scheinen die Möglichkeiten, diese verflixt gute Eiscreme zuzubereiten, einfach nicht abzureisen. Ob mit Nußmus, frischen Früchten, bunten Streuseln, Superfoods wie Chiasamen und Macapulver – oder eben einfach nur mit ein wenig Kakao und Kokosflocken, Nicecream oder wie man hierzulande öfter liest „Nanaeis“ ist absolut vielseitig! Na gut, zumindest für jeden der Bananen mag :D

Die bilden nämlich die Grundlage für jedes, und damit auch für das heutige Nice Cream Rezept. Für die Entwicklung meiner Nanaeis-Version stand, zumindest in der Theorie, die Chunky Monkey Ice Cream von Ben & Jerry’s Modell. Die haben übrigens verlauten lassen, dass sie wohl gerade an einer laktosefreien und für Veganer geeigneten Eissorte basteln – also YEAH! Im Gegensatz zum Original habe ich meine Äffchen-Eiscreme aber noch mit ein paar Kleinigkeiten aufgepimpt: meiner heiß geliebten PB2 (über die ich hier schon mal berichtet habe) sowie Zimt & Kakao – BOOM! Ich weiß, das sind jetzt nicht die krassesten Zutaten, die man sich vorstellen kann, aber das Gute an dieser Eiscreme ist ja, dass man sie komplett nach seinen Vorlieben bauen kann. Wer also keine Erdnussbutter mag, nimmt eben Mandel- oder Cashewmus oder lässt es ganz weg. Ganz wie ihr mögt :)

ChunkyMonkeyNiceCream (2 von 2)

Einzige Voraussetzung, damit ihr am Ende auch mit einer cremigen Portion Eis aus der Sache rauskommt, ist ein leistungsstarker Mixer oder eine gute Küchenmaschine (Food Processor). Ich habe sowohl einen Vitamix als auch eine Cuisineart, und muss sagen, dass ich mit der Cuisineart weitaus bessere Erfahrungen – zumindest bei der Nicecream – gemacht habe. Dazu habe ich euch nochmal ein paar Zeilen in den Tipps unter dem Rezept abgetippt.

Also, was gibt es besseres, als den ersten Tag der sommerlichen Hitzewelle mit einem großen Becher Chunky Monkey Nicecream zu feiern? Es wird auf Garantie nicht euer letzter bleiben :)

Chunky Monkey Nice Cream

  • Portionen: für 2 Personen oder 1 extragroße Portion
  • Zeit: 10 min
  • Schwierigkeit: super einfach
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ZutatenChunkyMonkeyNiceCream (3 von 2)

Für die Nice Cream:
600g Bananen
2 EL PB2, alternativ 1-2 EL Erdnussbutter
2 EL Kakao
1 Prise Vanille
1 Prise Zimt
ein paar Walnüsse
etwas Pflanzenmilch

Für die Dattel-Karamel-Soße:
175g Datteln (Ich hatte 8 Medjool Datteln.)
100ml Wasser

Zubereitung

1. Da wir aus den Zutaten für die Nice Cream gleich 2 verschiedene Geschmacksrichtungen machen wollen, gebt ihr als Erstes 30g gefrorene Bananen, 1 EL PB2, etwas Vanille und Zimt in einen leistungsstarken Mixer oder Food Processor (siehe Tipps). Auf mittlerer Stufe ein paar Sekunden lang mixen und bei Bedarf etwas Pflanzenmilch hinzugeben und mit einem Löffel oder Stößel nachhelfen, damit auch alle Bananenstücke püriert werden. Anschließend das Eis aus dem Mixer herausholen und für die zweite Runde vorbereiten.
2. Im zweiten Schritt kommen jetzt alle restlichen Zutaten in den Mixer: wieder 300g gefrorene Bananen, 1 EL PB2, Vanille, Kakao und Zimt. Verfahrt beim Mixen genauso wie bei der anderen Eissorte und schichtet die beiden dann in eine bzw. zwei Schüsseln.
3. Jetzt ist die Dattel-Karamel-Soße dran. Dafür nehmt ihr euch eure Datteln, gebt sie zusammen mit 100ml in den Mixer und lasst diese so lange pürieren, bis eine cremige, etwas dickere Soße entstanden ist. Diese könnt ihr jetzt nach Belieben zusammen mit den gehackten Walnüssen zu eurer Nanaeis geben und anschließend ordentlich reinhauen :) N’Guten!

Tipps

Ob ihr lieber einen Mixer oder eine Küchenmaschine für die Herstellung der Nice Cream verwenden mögt, bleibt ganz euch überlassen. Ich hab die Erfahrung gemacht, dass mein Vitamix regelmäßig bei der Herstellung aussteigt, obwohl ich fast nur Rezepte kenne, die Bananeneiscreme mit dem Vitamix herstellen. Was ist da nur los bei mir O: ?? Deshalb verwende ich meisten meine Cuisineart Küchenmaschine  (Typ FP12DCSE). Mit der bekomme ich in Sekunden eine schöne, glatte Eiscreme hin :)

5Q Review II Everything

5Q Review: Game of Thrones Season 5

27. Juni 2015
5QR_GoT_5

Serie: Game of Thrones
Staffel: 5. Staffel
Episoden: 10
Episodendauer: 60 Minuten

Bevor wir mit der Fragerunde und damit mit der eigentlichen Review anfangen, muss noch gesagt werden, dass man in einer Staffelreview natürlich nicht auf jedes einzelne Ereignis eingehen kann. Es gibt so viele Dinge, über die ich noch gerne bei Game of Thrones sprechen würde, aber das würde einfach in einen immens langen Text enden, den wahrscheinlich nur die Wenigsten unter euch lesen wollen, deshalb hab ich mich relativ kurz gefasst. Außerdem möchte ich noch fix anmerken, dass sich meine etwas negative Kritik einzig auf die verschiedenen Plots und die damit zusammenhängende Schwäche für gute Stories aus den Federn der Schreiber bezieht, nicht aber auf die schauspielerische Leistung der Darsteller, die, nicht anders zu erwarten, auch in der 5. Staffel großartig war! Ok, jetzt geht’s aber richtig los:

1. Hands down, hat mir die Staffel gefallen?

Ehrlich gesagt, nein. Zumindest nicht bis zu den letzten 3 Folgen. Ansonsten hat die 5. Staffel Game of Thrones mir echt nicht gefallen. Kurzer Einwurf: Ich bin Buchleser und hatte vor Beginn der 3. Staffel bereits alle 5 „A Song of Ice and Fire“-Bücher gelesen, deshalb bin ich sehr voreingenommen.

Die Schreiber der Serie – ja, David Benioff und D. B. Weiss, ich rede mit euch :D – haben leider nach dem Ende der 2. Season einen eher unglücklichen Pfad gewählt, der sich immer mehr von den Büchern und somit auch den großartigen Handlungssträngen von GRR Martin entfernt. Eine Entscheidung, die wahrscheinlich größtenteils aus Budgetgründen gefällt wurde und die Serie meiner Meinung nach zunehmend schadet. Das alles wäre ja auch gar kein Thema, wenn beide Schreiber mit guten und nachvollziehbaren Stories daher kommen würden, doch das ist leider nur manchmal der Fall. Deshalb kann ich es auch bis auf wenige Stellen nicht nachvollziehen, warum großartige Momente aus dem Buch nicht verfilmt wurden.

2. Meine persönlichen Höhepunkte?

Sind – Überraschung Überraschung – sogar mal nicht in den Büchern zu finden. Zum einen das Spektakel in Hardhome mit dem verdammt gut gestaltetem Überfall der White Walkers auf das Lager der Wildlings in der 8. Episode/Hardhome. Das war nicht nur wieder ein Schritt in die richtige Richtung, was die bisher fehlende Mystik in der Staffel zumindest ein bisschen wiedergutmachte, sondern auch eine gut geschriebene Geschichte an sich, die noch einmal die enorme Gefahr der White Walkers verdeutlicht.

Zum anderen hat mir, wie schon im Buch, die Arya Story ziemlich gut gefallen, aber auch erst gegen Ende der Staffel. Auch, wenn sie nicht wie im Buch auf Samwell trifft und Dareon umbringt, sondern den ersten Namen auf ihrer Liste (zumindest in der Serie) Ser Meryn Trant auf eine ziemlich brutale Art den Gar ausmacht, funktioniert ihre leicht abgeänderte Geschichte für mich trotzdem ziemlich gut. Besonders die ihre letzte Szene ist vor allem durch die Abweichung zum Buch nochmal einen Tick düsterer und mystischer geworden :)

Ganz vergessen: Natürlich auch die Fahrt durch Valyria, die war ziemlich groß!!

jorah_tyrion

3. Was ging leider gar nicht?

Ganz klar, die Martell-Storyline. Ich oute mich hiermit mal als großer House Martell Fan. Seit ich damals die Geschichte von Oberyn gelesen habe, war ich Feuer und Flamme für die Dornischen und das hat sich mit dem Auftreten von Arianne Martell, der einzigen Tochter von Doran Martell nur noch gesteigert. Nun kam es aber leider aus irgendwelchen, nicht-erklärbaren Gründen dazu, dass die Figur  der Arianne gar nicht erst für die 5. Staffel gecasted wurde. Das hatte wiederum zum Folge, dass sich der komplette Plot auf die Titten und Ärsche der Sand Snakes (von denen btw keine im Buch die Tochter von Ellaria ist) und natürlich Ellaria Sand selbst, deren Charakter für die Show wirklich unschön abgeändert und völlig unrealistisch dargestellt wurde. Generell hätte man sich die ganze Best-Bro-Fahrt von Jaime und Bron nach Dorne wirklich sparen können.

Was, mal abgesehen davon, auch nicht ging, ist diese elendige Liebesstory zwischen Grey Worm und Missandei. Was soll das bitte? Wertvolle Zeit, in denen man mal wichtigere Punkte hätte ansprechen können, z. B. die wahre Mance Rayder Story oder Tyrions etwas längere Reise nach Meereen. Aber hey, warum an den Büchern dran bleiben, wenn man schlechter schreiben kann :)

4. Empfehlung: Yay or Nay?

Das kommt jetzt ganz darauf an, ob ihr die Bücher gelesen habt, oder eben nur die Serie schaut. Ich würde die Serie bis zur 2. Staffel bedingungslos empfehlen, ab der 3. sind leider nur noch ein bis zwei Handlungsstränge wirklich cool und erinnern so ein bisschen an die ersten Sachen. Seit der 4. Staffel wird’s für mich als Buchleser an vielen Stellen einfach nur noch lächerlich. In diesem Sinne, kann ich euch die fünfte Staffel wohl erst ab der 8. Folge und mit einem zusammengekniffenen Auge empfehlen :) Keine große Hilfe, oder? :)

5. Bleibe ich der Serie treu?

Ja, aber einzig aus dem Grund, weil ich sehen will, ob die beiden Schreiber das Ende der Serie kräftig gegen die Wand fahren oder ob sie noch die Biege kriegen. Ich plädiere ja mal auf ersteres, lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen :)

arya

Tadaaa, das war meine erste 5 Questions Review! Nachdem mich schon ein paar Leute gefragt haben, ob ich auch mal eine Review zu einer Serie schreiben könne, habe ich mich jetzt endlich mal dazu aufgerafft, den TV-Show-Guide ein wenig zu erweitern. In den nächsten Wochen wird dort also viel gewerkelt, u. a. könnt ihr dann zusätzlich nach Episodenzahl und -länge sowie Staffelanzahl filtern (ein wenig Geduld müsst ihr aber noch haben). Außerdem wird es jetzt (hoffentlich!) jede Woche bzw. sobald ich die Staffel einer Serie zu Ende geschaut habe, eine Review dazu geben.

Damit ich die 5Qs, also die 5 Fragen zu den jeweiligen Staffeln noch besser optimiere, brauche ich eure Hilfe!! Ich würde mich wahnsinnig freuen, wenn ihr mir mir in den Kommentaren oder gerne auch per Mail schreibt, welche von mir beantworteten Fragen euch bei einer Staffelreview besonders gefallen würden oder euch bei der Auswahl helfen würden.

I Foods Suppe

Es ist noch Suppe da! Erbsen-Minz-Suppe + eine Ode an den Knoblauch

24. Juni 2015
Erbsensuppe (4 von 5)

Halloooo neue Lieblingssuppe!
So ein Erbsensüppchen ist schon was Feines, vor allem wenn man an einem regnerischen Sommertag mit lächerlichen 15 °C, sich nicht so richtig zwischen einem warmen, mächtigen Abendessen und einem – doch eher zur Jahreszeit passenden – leichten Salat entscheiden kann. Denn das Gute an dieser Erbsen-Minz-Suppe ist, wie ihr sicher schon erraten habt, genau, die Minze.

Minze macht’s, und das nicht nur für Katzen! Ein paar Blätter (ohne Stängel) zusammen mit ein paar Erbsen aus dem Tiefkühlfach, oder wer es fancy mag, nimmt frische, in den Topf hauen und schon köchelt da ein lieblich-duftendes, giftgrünes Süppchen vor sich hin.

Erbsensuppe (2 von 5)

Bevor es aber zum Rezept geht, will ich noch fix über meinen immensen Knoblauchverbrauch im letzter Zeit reden. Vor ein paar Monaten habe ich nämlich spitz bekommen, dass Essen um ein vielfaches besser schmeckt, wenn man Knoblauch nicht wie in den meisten Rezepten angegeben, gleich am Anfang mit anbrät oder kocht, sondern erst unter das fertige, leicht abgekühlte Essen gibt. Dann am besten auch mit Hilfe einer Knoblauchpresse – je feiner desto besser. Glaubt mir, ihr werdet zwar unweigerlich nach Knoblauch riechen, aber euer Essen wird zum Hit werden :)

Außerdem ist Knoblauch ja bekanntlich ein Heilmittel, dass sowohl antibakteriell als auch  krampflösend ist und zudem den Blutdruck stabilisiert. Zu viel des Guten ist natürlich wie bei den meisten Lebensmitteln eher kontraproduktiv, deswegen bei einer Zehe oder weniger pro Essen bleiben :) Reicht ja dann auch!

Wie macht ihr das mit dem Knoblauch? Auch erst nach dem Kochen dazugeben oder lasst ihr ihn lieber ganz weg? Irgendwelche Vampire unter euch?

Ausprobieren könnt ihr diese ziemlich leckere Technik natürlich auch gleich bei Brodeln der Erbsen-Minz-Suppe :)

Erbsen Minz Suppe

  • Portionen: einen großen Topf für 2-3 Personen
  • Zeit: 10 min
  • Schwierigkeit: super einfach
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ZutatenErbsensuppe (3 von 5)

600g TK-Erbsen
700ml Gemüsebrühe
4-6 Minzblätter
1/2 große oder 1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Salz & Pfeffer

Zubereitung

1. Zwiebel schälen, in kleine Stücke hacken und mit etwas Wasser (HCLF) oder einem Esslöffel hitzebeständigem Öl (Erdnuss- oder Kokosöl) 2 Minuten in einem Topf anbraten.
2. Erbsen, Gemüsebrühe und Minze hinzufügen und ca. 5 Minuten köcheln lassen.
3. Wenn die Erbsen weich gekocht sind, eine Knoblauchzehe mit Hilfe einer einer Presse in die Suppe drücken und anschließend das Ganze mit einem Pürierstab gut durchpürieren. Je länger ihr die Suppe püriert, desto feiner wird sie. (siehe Tipps)
4. Mit Salz und Pfeffer abschmecken :)

Tipps
Wie schon gesagt, wird das Süppen cremiger je länger ihr es püriert. Je nach Mixer bzw. Pürierstab dauert das so zwischen 2-5 Minuten. Es lohnt sich aber auf jeden Fall ein wenig länger zu mixen, auch wenn die Hand schmerzt :)

Desserts & Süßigkeiten I Foods Süße Sonntagsgrüße

Süße Sonntagsgrüße: HCLF Vegan Black Bean Brownies

21. Juni 2015
BBBrownie (1 von 4)

Brownies ohne Mehl sind ja immer so ein Ding. Sie sehen aus wie reguläre Brownies, schmecken aber meist nicht so.

Was soll ich euch sagen, diese Black Bean Brownies sind keine Ausnahme – was aber nicht heißen muss, dass sie schlecht schmecken. Ganz im Gegenteil. Die schwarzen Bohnen, meine kleine geheime Zutat, gibt den sonst eher staubigen Gesellen die nötige Feuchtigkeit, ohne sie dabei zu beschweren. Heißt, dass ich mir 2 riiiiese Stücke reinfahren kann, zwar danach satt bin, aber mich nicht so unschön vollgestopft fühle, wie wenn ich an der mit Schoko überladenen Version genascht habe.

BBBrownie (4 von 4)

Seitdem ich mich ein bisschen mehr mit dieser HCLF (High Carb Low Fat) Geschichte auseinandergesetzt habe, probiere die meisten meiner Leibspeisen so anzupassen, dass sie auch ohne überflüssiges Öl bzw. Fett noch schmecken. Denn sind wir mal ganz ehrlich, Fett ist nicht umsonst Geschmacksträger, doch übertreiben wir es meistens ganz schön. Gut, dass sowohl die Bohnen als auch die restlichen Zutaten schon Beginn an Fett enthalten und man so keins mehr in Form von Öl hinzugeben muss.

Wer sich bei dem Begriff PB2 wundert oder noch nie etwas davon gehört hat, dem sei gesagt, dass es sich dabei um Erdnussbutterpulver handelt, also Erdnüssen denen im Verarbeitungsprozess Fett entzogen wurde. Dass das natürlich nix für Leute ist, die auf verarbeitet Lebensmittel verzichten ist mir durchaus klar, für mich ist es jedoch eine willkommene Alternative für Erdnussbutter aus dem Glas, da ich mich daran sonst tot essen würde. Falls ihr mehr über PB2 erfahren wollte, lasst mir einfach einen Kommentar dazu da, dann schreibe ich gerne eine Review dazu :) Btw, hier wurde nix gesponsert :)

HCLF Vegan Black Bean Brownies

  • Portionen: eine Ladung
  • Zeit: 25 min
  • Schwierigkeit: einfach
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Zutaten

400g schwarze Bohnen aus der Dose, abgetropft
8 Medjool Datteln
1/2 TL Vanille oder VanilleBacka
2 EL PB2 + 3 EL Wasser, alternativ: 1-2 EL Nussbutter
2 EL Apfelmus
2 TL Chia Samen, gemahlen!
4 EL Kakaopulver

Zubereitung

1. Den Ofen auf 175 °C vorheizen.
2. Alle Zutaten in die Küchenmaschine oder einen Mixer geben und gut vermengen lassen.
3. Die Masse in eine mit Backpapier ausgelegte Form geben (10cmx10cm) und für 20min im Ofen backen lassen.
4. Anschließend raus nehmen, komplett auskühlen lassen und danach vorsichtig in Stücke schneiden.

Tipps
Keine Sorge, wenn eure Brownies nach dem Auskühlen immer noch leicht wabbelig sind. Stellt sie einfach über Nacht bzw. für ein paar Stunden in den Kühlschrank. Danach sollten sie eine schöne Browniekonsistenz haben :)

Cookies I Foods Süße Sonntagsgrüße

Süße Sonntagsgrüße: HCLF Chocolate Chip Cookies – Wie bekomme ich eine Bikinifigur?

14. Juni 2015
HCLF_Cookie_2

Der Sommer steht vor der Tür und alles, was die Welt derzeitig beschäftigt, ist wie man möglichst schnell und mit möglichst wenig Aufwand noch eine einigermaßen vorzeigbare Bikinifigur bekommt.

Dabei ist das doch das Einfachste auf der Welt. Klamotten aus, Bikini an – und volá: Bikinifigur!

Keine Stress-Diäten, kein langwieriges Fitnessprogramm – nur ein wenig Selbstbewusstsein und schon läuft der Hase. Mittlerweile müsste doch klar sein, dass kein Körper jemals perfekt ist – zumindest nicht im Auge der Gesellschaft. Es wird immer irgendeine Unbedeutendheit geben, die irgendjemandem als störend, nicht-schön oder sonstwas ansieht. Aber letztendlich liegt es an jedem selbst, ob man sich den gesellschaftlichen Zwängen hingibt und seinen Köper „anpasst“ oder ob man eben drauf scheißt und sich von niemanden erzählen lässt, wie man auszusehen hat.

Klar, in Anbetracht des heutigen Schönheitsideals könnte auch ich das ein oder andere Gramm Fett verlieren oder hier und da wieder ein bisschen mehr Sport treiben. Doch stellt sich mir die Frage, warum sollte ich das tun? Ganz ehrlich, klar hat man manchmal Komplexe, wenn der Bikini an mehr als einer Stelle kneift, obwohl man doch seit Jahren die Größe 38 kauft oder wenn der Körper sich im Laufe der Jahre dazu entschlossen hat, einem ein gebärfreudiges Becken zu schenken. Doch das alles sind keine Gründe seinen Körper mit Crash-Diäten auszuhungern oder mit übertrieben viel Sport zu malträtieren. Letztendlich macht man damit mehr kaputt und verliert nebenbei noch jede Freude im Leben.

HCLF_Cookie_3
Warum ich euch das alles erzähle, ist, dass der einzige Weg durch die jährlich wiederkehrende Sommer-Diät-Hölle ein gesundes Körperverständnis ist. Wie funktioniert Nährstoffaufnahme, wie viele und vor allem welche Mikro- und Makro-Nährstoffe braucht er, wozu wird Fett gebraucht und was heißt „zuviel Fett“.

Die meisten Veganer beschäftigen sich quasi automatisch mit all dieses Fragen, zumindest die, die auch aus gesundheitlichen Gründen auf tierische Produkte verzichten. Ständig liest man von „der pefekten Ernährungsweiße„. Egal, ob Rohkost, Raw till 4, High Fat Low Carb, Paelo Diät – von jeder hat man schonmal gehört, aber so richtig cool sind alle nicht. Während andere Ernährungsweißen in meinen Augen vollkommenere Schrott sind, stimme ich der High Carb Low Fat (HCLF) Vegan Diet (diet = engl. für „Ernährung“, nicht zu verwechseln mit der deutschen Diät) bzw. der Starch Solution nach Dr. McDougall in vielen Punkten zu. Hier geht es, wie der Name schon sagt, im Groben darum die Fettaufnahme zu minimieren bzw. in extrahierter Form wie Öl komplett zu meiden. Das hat vor allem den Grund, da die meisten verarbeiteten Lebensmittel unnötig viel Fett beinhalten und wir besonders durch durch Sachen wie vegane Butter, Öl, Nussmus, Brotaufstriche aus Nüssen oder Samen unnötige Mengen an Fett aufnehmen, die der Körper nicht anders zu verwenden weiß, als sie als Fettdepot abzuspeichern. Zudem beinträchtig eine zu hohe Fettaufnahme auch die Verdauung von Magen, Darm und Leber. (Ich spreche jetzt mit Absicht nur über vegane Lebensmittel, denn das Käse, Sahne und der ganze Schmodder Fett in konzentrierter Form enthalten, dürfte ja klar sein.)

Ob man sich jetzt stattdessen, wie McDougall oder auch Verfechter der HCLF Theorie, mit unlimitierten Kohlenhydraten zustopfen soll, ist zwar auch fragwürdig, aber es geht ja nicht darum Ernährungsformen komplett zu adaptieren und strickt zu folgen, sondern sich selbst einen Kopf darüber zu machen und auf seinen Körper zu hören. 

So, wer jetzt auch Bock auf ein paar HCLF Chocolate Chip Cookies hat, die btw sogar dem Loverboy ausgezeichnet geschmeckt haben, der folge mir nun in die Rezept-Area :)

Date Chocolate Chip Oat Cookies - HCLF
Yields 6
High Carb Low Fat Chocolate Cookies with Homemade Date Chips
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10 min
Cook Time
20 min
Total Time
30 min
Prep Time
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Cook Time
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Ingredients
  1. 180g Haferflocken
  2. 80g Zucker
  3. 1 reife Banane
  4. 1/2 TL Natron
  5. 1 TL Vanille oder VanilleBack
  6. 2 EL Apfelmus
  7. 1 Prise Salz
  8. + eine Hand voll Dattel Schoko Chips
Dattel Schoko Chips
  1. 6 Medjool Datteln
  2. 1 EL (Back-)Kakao
Dattel Schoko Chips
  1. Datteln entsteinen und zusammen mit dem Kakaopulver in eine Küchenmaschine geben.
  2. Die Küchenmaschine auf "Pulsieren" stellen und solange pulsieren bis die Datteln zerkleinert und sich mit dem Kakaopulver verbunden haben. WICHTIG! Nicht über-pulsieren, sonst habt ihr ganz schnell einen Dattelpampe :) Am besten dann aufhören, wenn die kleinen Stücken noch nicht zusammenkleben.
  3. Ab damit ins Gefrierfach und mind. 1 Stunde frösteln lassen.
  4. Dann weiterverwenden oder zwischendurch snacken :)
HCLF Chocolate Cookies
  1. Den Ofen auf 175 °C Ober- und Unterhitze stellen.
  2. Haferflocken in einer Küchenmaschine fein mahlen. Banane in kleine Stücke brechen und zusammen mit den restlichen Zutaten (außer Dattel Schoko Chips) in die Küchenmaschine geben.
  3. Alles zu einem klebrigen Teig verarbeiten lassen. Eine Hälfte des Teigs in eine mit Backpapier ausgelegte, runde Kuchenform pressen (9 cm Ø), darauf ein paar Dattel Schoko Chips verteilen und leicht andrücken.
  4. Dann die zweite Hälfte des Teigs darüber geben und ebenfalls mit den HCLF Schoko Chips garnieren.
  5. Andrücken nicht vergessen und dann ab damit in den Ofen für 20-22 Minuten.
Notes
  1. Falls ihr keine passende Kuchenform habt, könnt ihr die Cookies auch ganz einfach zu kleinen Kugeln formen und diese dann flach gedrückt auf ein Backblech (mit Backpapier drunter) legen. Macht euch am besten vor dem Rollen die Hände mit Wasser nass, sonst klebt der Teig nur nervig an den Fingern :)
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