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März 2013

Easy Peasy

Ostern in aller Munde – Teil 3: Zimt-Häschen

29. März 2013

Es ist vollbracht, und ich habe euch nicht zu viel versprochen :) Heute gibt es also, den dritten und letzten Teil meiner Mini-Osterrezpete-Serie, und es ist, wie sollte es auch anderes sein, ein süßer Teil.

Wie ihr vielleicht wisst, sind Zimtschnecken im Hause Dickbert (Loverboy) & Juli ein gern gesehener Gast und auch mein allererster Blogartikel drehte sich ganz um Kanelbullar (schwedisch für „Zimtschnecken“). Somit lag es nah, dass ich sie, inspiriert durch Mone’s Osterhäschen (zu sehen auf ihrem fabelhaftem Blog Leckerbox), in kleine Zimt-Hasen verwandle. Und so gut wie sie aussehen, hoppeln sie einem geradewegs in den Mund. Ein Muss auf jedem Osterfrühstückstisch!

Zimt-Häschen
(für ca. kleine 10 Hasen)

250ml Pflanzenmilch, Vanille-Geschmack
1 Würfel Hefe
50g Zucker

390g Mehl
1/2TL Backpulver
1/2TL Zimt
eine Prise Salz

Zimt-Zucker-Füllung
ein wenig vegane Margarine (z.B. von Alsan oder Sojola)
brauen Zucker & Zimt vermischen

1. Lauwarme Milch, Wasser und Zucker in ein Gefäß geben und verrühren bis der Zucker aufgelöst ist. Die Hefe hinein bröseln und auflösen. Die Mischung ca. 10min ruhen lassen.
2. Die restlichen Zutaten für den Teig verrühren und die Hefe-Milch-Mischung unterheben. Teig kneten. Wenn nötig Mehl hinzufügen, falls der Teig klebt.
3. 1 Stunde, mit einem sauberen Küchentuch zugedeckt an einem warmen Ort ruhen lassen.
4. Den Teig in 3 gleichgroße Stücke teilen. Ein Teil beiseite legen und die übrigen 2 wieder zu einer Teigkugel formen und anschließend ausrollen. Ein Rechteck ausschneiden und den Teigrand mit dem weggelegten Teigstück verkneten. Das Rechteck mit geschmolzener Alsan bestreichen & die Zimt-Zucker-Mischung gleichmäßig darauf verteilen. Nun das Rechtecke ordentlich zusammen rollen und anschließend mit einem Messer in gleichgroße Stücke schneiden.
5. Den übrigen Teig so zerteilen, dass ihr aus einem Stück einen Kopf formen könnt der zu der Größe eurer Zimtschnecken passt. Den Kopf nun oval formen und an der breiten Seite mit dem Messer ein Dreieck einschneiden, das sind die Hasenohren. Das herausgeschnittenen Stück zu einer Kugel formen und ihr habt den kleinen Puschel.
6. Die Zimtschnecke etwas platt drücken, Hasenkopf und Puschel andrücken und auf ein Backblech legen.
7. Die Zimt-Häschen nun bei 175°C ca. 17min dem Feuer aussetzten. Danach abkühlen lassen.

Weil die Häschen definitiv noch nicht genug Zucker gesehen haben – die Zucker-Verziehrung anmischen:

Entweder wie hier ein Royal Icing verwenden, oder ihr siebt einfach ein bisschen Puderzucker und vermischt diesen mit ein wenig Pflanzenmilch oder Wasser (Zitronensaft finde ich in diesem Fall keine so gute Kombination). In einen Spritzbeutel geben und über den Häschen verteilen. Zum Schluss könnt ihr dem Köpfchen noch ein Auge geben. Hierfür entweder Schokotropfen, Rosinen oder ähnliches verwenden.

Wenn ihr jetzt Appetit bekommen habt, gibt es sogar die Möglichkeit die Häschen selbst zu probieren :) Dafür müsst ihr heute nur einen Abstecher ins Café Fau nach Jena machen. Das sollte doch am Feiertag kein Problem sein :)

Ein traumhaftes Osterfest wünsche ich euch. Genießt die Zeit mit euren Lieben & erholt euch♥

Auch dieses Rezept nimmt am Küchenplausch „Oster-Event 2013“ teil :)

Dips & Aufstriche Easy Peasy Raaaaw

Nussbutter Basics – Kokosbutter

29. März 2013

Nahahaha :D Ich liebe es!

Liebe Leserschaft, wie versprochen, berichte ich heute über die Herstellung einer wirklich fabelhaften Erfindung – die Kokosbutter. Ich weiß, einige von euch haben jetzt schon die Schnauze voll. „Bahhh, schon wieder Kokos! Mach doch mal was anderes, Juli!“ Arrgh, ich kann nicht!! Ich liebe den Geschmack & Geruch der Kokosnuss einfach zu sehr. Und sind wir mal ehrlich, seit dem ich Kokosöl verwende, hat sich meine kleine Küchenwelt um 180 Grad gedreht. Es ist einfach so vielseitig anwendbar, ob zum Anbraten von Gemüse oder zur Herstellung & Veredlung von Schokolade. Klar, dass ich nun auch die große Schwester des Öls austesten wollte – Kokosnussbutter.

Im Gegensatz zum Kokosöl enthält die Butter alle Nährstoffe der Kokosnuss (Öl, Ballaststoffe, Eiweiß, Vitamine & Mineralien) und wenn ihr sie selbst herstellt, ist sie natürlich auch frei von irgendwelchen Zusätzen.

Die Herstellung erfolgt ganz ähnlich, wie die von Mandel- oder Cashewmus. Da ich so ziemlich alle Nussbuttersorten selbst herstelle, habe ich mir vor einem halben Jahr eine wirklich gute Küchenmaschine gekauft (Cuisinart mit 2,8l Fassungsvermögen). Was aber nicht heißt, dass man die Kokosbutter nur mit einem solchen Utensil herstellen kann. Ich habe einige Blogeinträge gelesen, in denen es mit einem ganz normaler Mixer auch funktioniert hat :)

Vorweg noch schnell ein Hinweis: Die Butter ist ein bisschen temperaturempfindlich, zumindest in der Zubereitung. Es mag also nicht bei jedem funktionieren. Falls sich bei euch nach der angegebene Zeit noch kein Ansatz einer Kokosbutter gezeigt hat, könnt ihr versuchen etwas Kokosöl hinzuzufügen. Das hilft in den meisten Fällen.

Kokosbutter
(für ca. 400g)

400g Kokosraspeln, ungesüßt
nix weiter :)

Die Kokosraspeln bei voller Bude Power ca. 10-15min in der Küchenmaschine arbeiten lassen. Zwischendurch die Masse, die am Rand kleben bleibt immer wieder lösen.

Ungefähr so sollte sie dann aussehen, wenn sie fertig ist. (Meine hätte noch ein paar Sekunden länger drin bleiben können, aber ich war so hin & weg vom Geruch, dass ich alles andere um mich herum vergessen habe.)

Die Butter könnt ihr im Anschluss in ein Glas abfüllen und im Kühlschrank aufbewahren. Für die Verwendung muss sie allerdings immer erst ein wenig aufgewärmt bzw. im Warmen stehen (kennt man ja vom Kokosöl). Hier eignet sich ein Wasserbad meiner Meinung nach am besten. Ob als Aufstrich auf’s Brot oder eben als Füllung für eure Schoko-Ostereier, die Verwendung ist beinah grenzenlos :) Habt ihr noch schöne Ideen?

Die Butter ist wirklich ein Traum, riecht und schmeckt wie „Raffaello“ (daran werd ich mich in Zukunft auch versuchen), nur nicht ganz so süß.

Viel Spaß bei der Herstellung, es lohnt sich!!
Oh ja, bevor ich es vergesse: Bitte bitte verwendet für die Herstellung dieser Butter keinen Pürierstab. Ich hab im meinem Leben einige Pürierer kommen und gehen gesehen und weiß, dass er für die Herstellung absolut nicht geeignet ist. Er wird heiß laufen und in kurzer Zeit den Geist aufgeben. Es ist schade um euer Geld!

Easy Peasy

Ostern in aller Munde – Teil 2: zweierlei gefüllte Schokoeier

27. März 2013

Wuhu, heute gibt es den zweiten Teil meiner Mini-Osterrezepte-Serie und wie euch das Titelbild schon verspricht, gibt es Schoko-Ostereier, was auch sonst –  schließlich gehören diese süßen knackigen Happen in jedes Osternest. Als ich noch aktiv auf der Suche nach den schön bedruckten DDR-Papp-Ostereiern war, gehörten die kleinen ungefüllten Schokoeier im Glanzpapier immer zu meinen Favoriten. Doch je älter ich wurde, desto größer wurden auch meine Ansprüche an die Schokoladenindustrie. Cremig gefüllt mussten die Süßigkeiten jetzt sein (haha, wie das wieder klingt, da könnte man auch sonst was denken), am besten mit allerhand exotischen Geschmacksrichtung. Zwei, nicht ganz sooo exotische, aber dafür äußerst schmackhafte und vor allem „juli-like“ Schokoei-Varianten stelle ich euch heute vor.

Für einen schönen Kontrast auf der dunklen Schokolade sorgte im übrigen die köstliche, und geschmacklich treffendste Ausgabe der veganen weißen Schokolade – weiße Schakalode von Vantastic Foods. Nachdem schon der Loverboy von ihr geschwärmt hatte, sie aber für den horenden Preis von 3,49 Euro für 100g die nächsten Jahre lieber im Regal stehen lässt, wollte ich sie auch endlich mal selbst kosten und bin vom Geschmack restlos begeistert. Ich, die sich zu jedem Fest immer die weiße Ausgabe der Weihnachtsmänner, Osterhasen und Nikoläuse schenken lassen hat, kann definitiv keinen Unterschied zum Milchprodukt feststellen. Gut gemacht, Vantastic Foods! Aber anhand der Inhaltsstoffe ist der Preis mehr als fragwürdig :/

Nichts desto trotz, eignete sie sich sehr gut als Verzierung meiner Ostereier. Das Schmelzen im Wasserbad ging ohne Probleme & für den Loverboy ist auch noch mehr als eine halbe Tafel zum Vernaschen da :)

Nun aber zum eigentlichen „Rezept“ für die Schokoeier. Als Zutaten benötigt ihr zunächst ausreichend (z.B. 100g) vegane Schokolade, die ihr zusammen mit 1EL Kokosöl in einem Wasserbad schmelzen lasst (die Schokolade nie über 50°C erhitzen). Dann schnappt ihr euch eine Pralinenform für Ostereier oder wie in meinem Fall, kleine bzw. große Plastik-Ostereier (die man z.B. an einen Strauß hängen kann) und scheidet sie in zwei Hälften. Dann gebt ihr in eine Hälfte etwas geschmolzene Schokolade und streicht die Form nicht zu dünn damit aus. Die Hälften kommen anschließend für mind. 20min in den Tiefkühlschrank.

In der Zwischenzeit könnt ihr euch an die Vorbereitung der Füllung machen. Für die erste Creme benötigt ihr folgende Zutaten:

Erdnuss-Creme
je nachdem, wie viele Ei-Hälften ihr gemacht habt, müsst ihr die Mengen anpassen!

4EL Erdnussbutter, bzw. Erdnussmus (crunchy oder ohne Stückchen)
1EL Agavendicksaft, zum Süßen
1EL Kokosöl, geschmolzen

Für die zweite Creme-Füllung benötigt ihr:

Kokos-Creme
der selbe Spaß, wie oben -> Mengen anpassen!

4EL Kokosbutter
1EL Kokosöl, geschmolzen
1EL Ahornsirup

Alle Zutaten zu jeweils einer Creme verrühren. Die Eierschalen aus dem Tiefkühler nehmen, kurz warten und dann aus der Form befreien. Das könnte bei den Plastik-Eiern etwas tricky werden, macht also im Vorhinein ein paar Eier mehr als ihr vielleicht benötigt, gesetzt den Fall, dass euch beim Herauslösen das ein oder andere Ei kaputt geht. Wenn ihr Plastik-Eier verwendet, stecht ihr vorsichtig mit einem spitzen Messer oder einer Nadel ein Loch in die nicht mit Schokolade bestrichene Seite bis Luft zwischen Wand und Schokolade kommt, dann sollte sich die Schale lösen lassen.
Anschließend könnt ihr die Schoko-Schalen mit den Cremes befüllen. Passt dabei aus, das ihr sie NICHT bis zum Rand füllt (siehe Bild), sonst bekommt ihr sie ganz schlecht mit Schokolade verschlossen ohne das euch dabei die Schokolade über den Rand läuft. Lernt aus meinen Fehlern :D
Wenn ihr die Eier dann mit der restlichen geschmolzenen Schokolade verschlossen habt, steckt sie nochmal für mind. 30min in den Tiefkühlschrank, so dass sie richtig fest werden. In der Zeit könnt ihr die weiße Schokolade im Wasserbad schmelzen und sie dann kunstvoll auf den Ostereiern verteilen.

Und fertig sind die süßen Verführer. Lagert sie die nächsten Tage am besten immer im Kühlschrank. Wer keine Eierformen hat, kann natürlich auch jede andere Form verwenden. Ich hab zum Beispiel noch ein paar mit meiner Silikon-Pralinenform hergestellt.

Und für alle, die gerne kleine Aufmerksamkeiten verschenken, über diese schicken Teile würde sich bestimmt jeder Erdnussbutter-Freak freuen :)

Und so heißt es mal wieder, ran an die Schüsseln und bereitet euren Lieben eine schöne Oster-Überraschung oder gönnt euch selbst einen schokoladigen Moment!!

Nachdem mir die wundervolle Isabell von Küchenplausch noch von ihrem neusten Streich, dem „Oster-Event 2013“ erzählt hat, konnte ich natürlich nicht umhin daran teilzunehmen und poste somit diesen Artikel auch im Rahmen des Events:

Easy Peasy Süße Sonntagsgrüße

Süße Sonntagsgrüße meets Ostern in aller Munde – Teil 1: vegane Amerikaner

24. März 2013

Ob im Supermarkt oder im Bücherhandel, man kommt nicht an ihnen vorbei. Überall süße gelbe Quietsche-Kücken, niedlich grinsende Osterhäschen im Körbchen und drollige Lämmer als Backform. Jup, es ist wieder soweit, Ostern steht vor der eiskalten Tür. Und auch, wenn das Wetter uns dieses Jahr ein klitzekleines bisschen im Stich lässt, können wir uns die kommenden Feiertage mit genug Kuchen, Gebäck und vor allem Erdnussbutter (Haha, nein :D) versüßen. Extra dafür wollte ich auch eine Mini-Oster-Rezepte-Reihe starten und euch in hoffentlich drei Rezepten ein paar kleine Ideen für eurer Feiertagsfrühstück geben… und wenn nicht, dann kommt ihr alle nach Jena & genießt mit mir ein vorzügliches Frühstück im Café Fau :)

Für meine erste Osterleckerei hab ich mir eine süße Kindheitserinnerung ausgesucht – Amerikaner. Vielleicht ging es einigen von euch ähnlich, als ich noch kleiner war, bin ich fast jeden Sonntagmorgen frische Brötchen von Bäcker holen gegangen & als kleine Belohnung durfte ich mir immer etwas Süßes aussuchen. Meistens waren das allerdings Rumkugeln und keine Amerikaner, dennoch bin ich den glasierten Sandkuchen seit frühester Kindheit verfallen. Das Rezept ist wirklich sehr einfach und sollte in weniger als einer halben Stunde zuzubereiten sein (inkl. Backzeit). Ganz klassisch kann man im Anschluss die Küchlein mit Zuckerguss verzieren. Entweder traditionell im Black-and-White-Cookie-Anstrich oder, natürlich passend zum Osterfest, im niedlichen Kükengewand.

vegane Amerikaner
für ca. 12 Stück

100g Zucker
100g Pflanzenmargarine, vegan (Zimmertemperatur)
1/2EL Vanilleextrakt bzw. 3TL Vanillezucker
4EL Apfelmus, ungesüßt oder Apfelmark (z.B. von Alnatura)

300g Mehl
1 Pck. Vanille-Puddingpulver
3TL Backpulver

100ml Pflanzenmilch
+ 1TL Apfelessig

1. Den Apfelessig in die Pflanzenmilch einrühren und mind. 5min stehen lassen.
2. Den Ofen auf 200°C vorheizen.
3. In einer Schüssel Butter, Zucker und Vanilleextrakt mit einem Rührgerät schaumig schlagen. Apfelmus hinzufügen und nochmals aufschlagen.
4. Mehl, Puddingpulver & Backpulver in einer separaten Schüssel vermischen und abwechselnd mit der Pflanzenmilch in die Butter-Zucker-Mischung hinein mixen bis ein klebriger Teig entsteht.
5. Mit angefeuchteten Händen Kugeln formen und auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech leicht flach drücken.
6. Die Kuchen ca. 15min backen. Kurz auf dem Blech auskühlen lassen (3-4min) und anschließend auf einem Gitter komplett abkühlen lassen.

Wenn die Amerikaner schön kalt sind, könnt ihr sie ganz nach euren Vorstellungen verzieren. Für meine kleinen Küken habe ich ein Royal Icing (Zuckerguss) mit dem Ei-Ersatz No-Egg von Orgran verwendet, da ich mal wieder etwas neues ausprobieren wollte :) Ihr könnt natürlich auch einen ganz einfachen Zuckerguss aus Puderzucker & Zitronensaft machen.

Vegan Royal Icing

1 No-Egg (1EL No-Egg Eggreplacer + 2EL Wasser)
Puderzucker
optional: Lebensmittelfarbe, Kakao

1. Das No-Egg mit einem Rührgerät ausschlagen bis ein schöner Schaum entsteht. Stück für Stück gesiebten Puderzucker hinzufügen und weiter schlagen bis die Masse eine cremige Konsistenz annimmt.
2. Mit Lebensmittelfarbe oder Kakao vermischen und den Amerikaner damit verzieren.

Und fertig sind eure Osterkuchen :) Ich hoffe, die kleinen Piepmätze bringen euch ein bisschen in Feiertagsstimmung und vielleicht zwitschern sie uns ja bald den Frühling herbei :)

Lasst es euch gut gehen & genießt diesen schönen, aber eisigen Sonntag♥

Diesen Beitrag schreibe ich im Rahmen des veganen Kaffeeklatsches. Wenn ihr bis jetzt noch nie etwas davon gehört habt, könnt ihr hier alles dazu nachlesen :) Ähnlich wie beim Vegan Wednesday, werden auch hier alle Fotos in ein Pinterestboard gepostet. Alle teil- nehmenden Beiträge findet ihr auch auf der Tumblr Homepage.

Jena Vegan in

Vegan in Jena: Café [faʊ̯]

22. März 2013

Seit nun fast 2 Wochen verlagert so mancher Jenenser seine Mittagspause ins neu eröffnete Café [faʊ̯] ([faʊ̯] ist im Übrigen die Lautschrift für den Buchstaben V – na, jetzt verstanden?). Solange gibt es nämlich schon das erste rein vegane Kaffeehaus im Herzen Jenas, genauer gesagt in der Neugasse 37. Dort, im leuchtend grünen Ambiente hat sich Backfee Anna Schlecht ihren Traum vom eigenen Cupcake-Himmel nun endlich erfüllen können. Und, was soll ich sagen, er ist traumhaft lecker :)

Neben originellen Klein-Kuchen-Kreationen serviert Frau [faʊ̯] die komplette Bandbreite an zuckersüßen Desserts. Vom Zitronenkuchen bis zur Nussecke ist alles einmal dabei. Und auch an die herzhaften Gelüste der Gäste wird gedacht, und so gibt es je nach Wochentag eine Tagessuppe oder eine originelle Burger-Variante. Einsehen und somit schon einmal den nächsten Mittagstisch planen, kann man das ganze auf der Facebook-Seite des Café [faʊ̯].

Wer dann Sonntags mal wieder zu faul ist frische Brötchen vom Bäcker zu holen, und sich einfach ein leckeres Frühstück auf den Tisch zaubern lassen möchte, ist ebenfalls im [faʊ̯] gut aufgehoben. Denn hier gibt es am letzten Tag der Woche neben den regulären süßen Leckerbissen auch verschiedene Frühstücks- varianten.

Natürlich werden, wie sich das in einem Café gehört, auch Heiß- und Kaltgetränke serviert, welche man sich nach Lust & Laune mit Dinkel-, Hafer oder Sojamilch verfeinern lassen kann. Für extravagante Gaumenfreuden lohnt sich der Matcha-Latte, dessen grüner Anstrich schon so manche müde Beine wieder mit Leben gefüllt hat.

Preislich bewegen sich Speis‘ und Trank im mittleren Preissegment. Für einen Cupcake oder eine Nussecke bezahlt man hier 1,80 Euro, während Tagessuppe und Burger für 3-4 Euro zu haben sind. Da Anna für ihre Gerichte ausschließlich Bio-Ware verwendet, sehe ich die Preise aber als gerechtfertigt. Und den Geschmackstest haben sie sowieso mehr als bestanden :)

Bleibt nur noch eins zu sagen: Liebes [faʊ̯], ab sofort bist du mein Stamm-Café. Danke, Anna♥

Café [faʊ̯]
Neugasse 37
07743 Jena

Öffnungszeiten
Montag – Ruhetag
Dienstag bis Samstag von 10-18 Uhr
Sonntag von 10-16 Uhr

Tagessuppe gibt’s von Dienstag bis Samstag
Sonntags gibt es neben Kuchen, Muffins & Brownies auch Frühstück

Café [faʊ̯] auf Facebook

Diese Brownies haben mein Leben verändert :D Ein absolutes Muss bei eurem nächsten Besuch im Fau!!

Am Eröffnungstag war ich natürlich live vor Ort & durfte vorab schon mal ein paar Fotos schießen und diese zwei süßen Tierchen bestaunen. Mr. & Ms. Fau in Eulen-Gestalt wurden als kleines Willkommensgeschenk an die ersten Gäste verteilt. Und so eine Schoko-Bananen- & Himbeercreme-Torte lass ich mir auf keinen Fall entgehen :)

Pünktlich 14 Uhr strömten dann auch schon die ersten Besucher ins Café und nach weniger Minuten platze der kleine Raum aus allen Nähten. Was für ein Ansturm :)

Ein Blaubeermuffin ging als Erster über die Ladentheke – Was das wohl für die Zukunft zu bedeuten hat? :D

Ungeahnter Ansturm :)

bombastischer „Käse“kuchen mit süßer Beerenschicht

gratis Eröffnungskuchen mit Himbeercreme – Mhmm, ein Gedicht

Der klassische Zitronenkuchen – Frühlingsgefühle pur

Cupcake-Dekoration im Jahr 2013 – Le Moustache